Konzeption

Sehr geehrte Eltern,

Offiziell heißt der Ort, an den Eltern ihr Kind in der Früh des Tages bringen und im Laufe des Tages wieder abholen, in deutscher Beamtensprache „Kindertagesstätte“.

Wenn ich zu Beginn dieses Schreibens ein Vorwort an Sie, liebe Eltern, richten darf, wähle ich bewusst den Begriff
„Kindergarten“ für unsere „Einrichtung“.

Fern von Gesetzen, Verordnungen, Anordnungen und behördlichen Ver-haltensmaßnahmen stelle ich Ihnen unseren Kindergarten vor.

Seit September 2016 haben Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren den Vorzug in einem neugebauten, hellen und geräumigen Haus erste Schritte in einer Umgebung zu gehen, in der Eltern ihre Kinder den Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen anvertrauen und beruhigt zurücklassen, bis sie ihre Tochter oder ihren Sohn nach einem ereignisreichen Tag wieder abholen können.

Ich wähle vorzugsweise den Begriff Kindergarten. Nicht nur weil auch ein großzügiger Garten mit vielen abenteuerlichen Ecken das Gebäude umfasst, sondern auch, weil dieser Begriff Wachsen, Vielfalt, Ausprobieren, Aufbauen, Warten, Geduld und vor allem Freude am Leben einschließt.
Ihre Tochter, ihr Sohn bekommt in unserem Kindergarten die Möglichkeit zu wachsen, auszuprobieren, durch Versuch und auch Irrtum die Vielfalt des Lebens zu erfahren und das alles in einer geschützten Umgebung, in der Kindergärtnerinnen (oh – das sagt man heute auch nicht mehr!) nichts anderes im Blick haben, Ihren Kindern den besten Nährboden für ein geglücktes Leben zu geben.

Der Kindergarten St. Christophorus ist Teil der katholischen Pfarrei Rosenkranzkönigin in Neubiberg. Das bedeutet, dass der christliche Glaube ein wesentlicher Bestandteil dieses Nährbodens ist. Das sprechen von Gott, Jesus Christus und von der Heiligen Schrift hat Platz im Alltag unseres Kindergartens. Der Glaube an den Gott der Bibel trägt den Samen in sich, aus dem Weite für das Leben und vor allem Liebe wachsen kann. Der religiöse Teil der Konzeption hat nichts anderes zum Ziel, als den Kindern Freiheit, Liebe und Respekt vor jedem Menschen zu vermitteln.

Ich bin dankbar für das Vertrauen, dass Sie uns schenken, wenn Ihre Kin-der unseren Kindergarten als einen Ort zum „Großwerden“ besuchen dürfen und hoffe auf ein gedeihliches (um im Bild des Gartens zu bleiben) Miteinander!

Mit besten Grüßen!

Stefan Füger, Pfarrer

Unsere vollständige Konzeption im PDF-Format: