Geschichte

  • Der Kindergarten wurde am 3. Oktober 1977 unter der Trägerschaft der Gemeinde Neubiberg eröffnet.
  • Seitdem arbeitet die Einrichtung nach den Richtlinien des Bayer. Kindergartengesetzes.
  • Im Jahr 1997 übergab die Gemeinde Neubiberg die Trägerschaft an die kath. Pfarrei Rosenkranzkönigin.
  • Im Jahr 2015 wurde das alte Gebäude abgerissen und durch ein Neues, in reiner holzbauweise erstelltes Gebäude ersetzt.
  • Im September 2016 wurde das neue Haus bezogen.

Warum St. Christophorus?

Auf Wunsch und Vorschlag der Pädagoginnen trägt der Kindergarten den Namen           „St. Christophorus-Kindergarten“. Christophorus soll uns immer wieder ermuntern das Kind „auf die Schulter zu nehmen und ans andere Ufer zu tragen“. Sinnbildlich gesagt, möchten wir uns um das Wohl und Gedeihen der Kinder kümmern, ihnen Verständnis und Geborgenheit entgegen bringen und ihre Entwicklung in allen Bereichen fördern.


St. Christophorus – Der Christusträger

Christophorus gehört zu den populärsten Heiligen des Morgen- und Abendlandes. In ihm ist all das vereint, was Christsein ausmacht: nämlich ein „CHRISTUSTRÄGER“ zu sein – wie sein Name sagt. Dargestellt ist er als Riese, der das Jesuskind durch die Fluten trägt.

Der „Riese“ Offorus hatte sich dazu entschlossen, nur dem Stärksten und Mächtigsten zu dienen. Er dient zuerst bei einem König. Doch dann erfährt er, dass sich der König vor dem Teufel fürchtet. Da geht er zu diesem und dient ihm. Doch bald muss er erkennen, dass der Teufel sich vor Jesus Christus fürchtet. Da verlässt Offorus den Teufel und macht sich auf die Suche nach Jesus Christus, dem „Stärksten“. – Unterwegs trifft er einen Einsiedler und fragt ihn, wo er wohl Jesus Christus finden könne. Dieser bringt ihn an einen Fluss und rät ihm, die Menschen hinüber und herüber zutragen; so werde er eines Tages Jesus Christus finden – wenn er dem Nächsten diene. Offorus trägt nun, da er ein „Riese“ ist, ohne große Mühe die Menschen jahrelang über den Fluss.

Eines Nachts ruft ihn ein kleiner Knabe und will hinüber getragen werden. Offorus nimmt den Knaben auf die Schultern. Aber je weiter er in den Fluss hinein schreitet, desto schwerer wird das Kind; er kann es kaum mehr tragen. Da sagt er: „Kindlein du bist mir so schwer, als trüge ich die ganze Welt“. Und das Kind spricht: „Du trägst nicht allein die Welt, sondern auch den, der die Welt erschaffen hat.“ Schließlich bricht er unter der Last zusammen – und wird von Christus mitten im Fluss getauft.

Aus dem Offorus wurde „Christophorus“ – Christusträger. Christophorus, der Christusträger, hat den Stärksten und Mächtigsten gefunden.

Immer wieder müssen wir uns auf die Christophorus-Berufung unseres Lebens besinnen. Christusträger inmitten unserer Welt zu sein verlangt Mut und Zeugnisbereitschaft sowie den entschlossenen Willen Gott und den Menschen dienen zu wollen.